Die häufigsten Irrtümer übers Abnehmen
Viel Obst und Gemüse machen schlank ..
Das kommt ganz auf die Zubereitung an. Ein Gemüseauflauf
klingt an sich figurfreundlich. Aber wenn er mit fettreicher
Mehlsosse und dicker Käsekruste gebacken wurde, kommt
einiges an Kalorien zusammen. Achten Sie daher darauf,
Salate und Gemüsegerichte fettarm zuzubereiten. Und essen
Sie wegen des Fruchtzuckers höchstens drei Protienen Obst
am Tag.
Dauerhaft abnehmen heisst ...
auf alles Leckere zu verzichten. Im Gegenteil. Verbieten Sie sich
alle Lieblingsgerichte und -naschereien, bekommen Sie sicher
Heisshunger darauf. Und so lässt sich keine Diät durchhalten.
Besser als Verbote: täglich etwas Süsses einplanen. Und alle
zwei Wochen an einem Tag alles essen, worauf Sie Lust
haben - ohne Rücksicht auf Kalorien und Fett.
Nach 18 Uhr sollte man nichts essen ...
Richtig ist: Spätestens drei Stunden vor dem Schlafengehen sollte
man die letzte Mahlzeit essen. so hat der Körper noch Zeit für die
Verdauung. Ideal zum Abendessen sind gedünstetes Gemüse und
fettarmes Fleisch oder Fisch. Ein leichtes Brot oder Nudeln sind auch
okay. Schwer Verdauliches wie fettreiche Gerichte oder rohes Gemüse
stört eher den Schlaf.
Ohne Sport klappt es nie mit der Diät ...
Beruhigend für Sportmuffel: Bewegung im Alltag reicht schon. Eine
Studie der Uni Genf zeigte, Testpersonen die stets die Treppe statt
den Lift nahmen, verloren in zwölf Wochen ohne Diät 1.7% Fett.
Tägliche Kleinigkeiten bringen viel, beim Telefonieren herumlaufen
statt sitzen, mit dem Rad einkaufen fahren, beim Zähneputzen
Kniebeugen machen, etc.
Snacks zwischendurch machen dick ...
Wenn am Ende des Tages Ihre Kalorienbilanz stimmt, ist es
egal, ob Si nur drei oder sogar sechs Mahlzeiten gegessen
haben. Wenn Sie hungrig werden, ist es besser, einen
gesunden Snack (z.B. Gemüsesticks, Joghurt) zu essen, als
so lange zu warten, bis unerträglicher Heisshunger kommt.
Denn dann werfen viele ihre Vorsätze übr Bord und greifen
zur Schokolade.
Wer wenig isst, wird schneller schlank ...
Falsch. Der Körper braucht ausreichend Energie, sonst schaltet der
Stoffwechsel auf Sparflamme. Und dann nimmt man selbst von
kleinsten Portionen zu. Wichtiger als die Menge ist die richtige
Zusammenstellung: Auf der hälfte des Tellers sollte Gemüse oder
Salat liegen, ein Viertel ist für Eiweiss (z.B. Fisch), das andere
Viertel für Kohlenhydrate (z.B. Reis).
Man nimmt auch ohne Hilfe ab ...
Studien beweisen das Gegenteil. Frauen, die sich einer Abnehmergruppe
anschliessen oder mit einer Freundin zusammentun, sind motovierter und
halten selbst bei Diät- Tiefs durch. auch wissenschaftlich erprobte Mittel
können gerade zum Einstieg sinnvoll sein, denn wenn die Waage schnell
Erfolge zeigt, bleibt man auch länger dran.
Es reicht, nur am Fett zu sparen ...
Schön wärs. Fett liefert sehr viele Kalorien, dahrer ist es sinnvoll, die
Menge zu reduzieren. Aber auch Zucker und Weissmehl machen dick,
weil sie hohe Blutzuckerschwankungen auslösen und so die Fett-
verbrennung blockeiren. "Gute" Kohlenhydrate (z.B. Vollkornprodukte)
und Proteine (z.B. Geflügel, Tofu) halten dagegen den Blutzucker
niedrig.



